Direkt zum Hauptbereich

Unberühmte Orte


Wir haben gerade was geschrieben: 

„ Amsterdam, Australien, Amazonas“.  Stadt – Land - Fluss. Das Spiel wird anstrengend. Die Fahrgemeinschaft entschließt sich zu einer Verschärfung der Regeln. Es geht um Städte in Deutschland und klar benennbare Landstriche in der Fläche. Wir fahren durch den Fläming.  „ Lindau, Lomatzsche Pflege, Lech“. Jetzt setzt die Diskussion ein. „Wo ist die Lomatzsche Pflege? Das gibt es nicht!“ „Dessau, Dübener Heide, Donau“. Keine Einwände, schließlich stand Dübener Heide eben auf der Hinweistafel an der Autobahn. 
Was wissen wir über das Land? Eine Gegenfrage: Was wissen wir über die Stadt - oder genauer: Was wissen wir über die Städte? In Deutschland gibt es 2059 Kommunen, die das Stadtrecht besitzen. Davon haben 13 Städte mehr als 500.000 Einwohner. Wenn wir von der Stadt sprechen, dann meinen wir Berlin, Hamburg, Köln... Ich empfehle eine Landpartie, da wird die Stadt ganz schnell zum Land! 

Unberühmte Orte

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

GrosseEmma - seit 36 Monaten im Betrieb

Wir wissen, dass die Dinge nicht so bleiben, wie sie sind: Die Menschen kaufen im Internet ein, sie telefonieren am Bildschirm, sie sind mobil. Sie haben ganz neue Ansprüche. Aber auch Unternehmen verändern ihre Geschäftsmodelle. Sie finden andere Wege, um mit ihren Kunden zu kommunizieren oder um ihre Angebote zu vermitteln. Die Rahmenbedingungen für Versorgung verändern sich schnell. Wer diese Entwicklungen ernst nimmt, sieht neue Ansätze. Wir sehen, dass existierende Versorgungsmuster in ihrem Bestand nicht sicher sind: Einzelhandelsstandorte geben auf, Verwaltungen werden zusammengelegt, kirchliche Einrichtungen geschlossen und Geschäftsstellen von Finanzinstituten verschwinden. Besonders betroffen ist der ländliche Raum. Die Entfernung zum nächstgelegenen Versorger wächst nicht nur für die Kunden und Besucher, es wächst auch die Distanz zum Kunden. Wir schlagen deshalb den Aufbau eines regionalen Versorgungsnetzes vor. Wenn verschiedene Partnern an verschiedenen Standorten in der ...

Architektur und Gemüse 2

Fresh Produce Ich habe mir unmittelbar nach der Grünen Woche – der umfassenden Leistungsschau der Landwirtschaft in der Bundeshauptstadt (diesmal in der 90. Auflage) – ein Ticket für die Fruitlogistica 2016 gekauft   (diesmal in der 23. Auflage): „This Year we expect no fewer than 2.800 exhibitors from 86 different countries and all sections of the value chain – a new record. Visitors from more than 135 countries will be welcomed to Berlin. This means that you too will be part of he largest single gathering of fresh poduce professionals ever seen under one roof.“ – Das ist meine Messe, auch wenn das Englisch im Katalog ungelenk ist. Da muss ich hin! Gerade als Architekt, den der ländliche Raum interessiert! Sicherlich erfahre ich hier, was mit den Rispentomaten passiert ist.

Architektur und Gemüse 6

Bienen Ich befrage die Hersteller der Gewächshäuser: Ja, der Boom wäre zu spüren. Dann schildern sie mir die Vorteile der unterschiedlichen Systeme. Ich begreife schnell, dass es darauf ankommt, Chancen in der automatisierten Produktion maximal auszureizen: Induktionsschleifen zur Führung von Erntepaletten (die zu bewirtschaftenden Flächengrößen lassen andere Formen der Erschließung und Ernte nicht mehr zu), Reduktion des Wasserverbrauchs (wesentlich, da hier die höchsten Kosten entstehen), automatische Bestäubung in Gewächshäusern durch Rütteln der Pflanzen (geeignet für Regionen, in denen Insekten ob der Hitze ihre Aktivität einstellen). Ich bin sprachlos. Selbst die Bienen werden nicht gebraucht! Andererseits entdecke ich kontinuierlich neue Materialien, die mich interessieren: Bodenanker, Betonstützen, Netze, Folien, verschiebbare Paletten für Tomaten, Anzuchtapparate... Dann ein Höhepunkt aus Südkorea: Ein handgehaltener Scanner, um den Reifegrad von Äpfeln, Me...