Direkt zum Hauptbereich

Architektur und Gemüse 5

Future-Lab



Selbstverständlich gibt es in den Hallen auch ein Forum, in dem Innovation diskutiert wird. „Some nine billion people will populate the earth by the year 2050. Nearly 80% will live in cities. How can all these people be fed? Resource-saving, environmentally friendly and sustainable "smart" solutions are the answer. This involves the use of intelligent technologies, vertical farming and the linking of new food systems. Where are the opportunities for today's fresh produce industry?“  Das interessiert mich. Ein niederländischer Gewürzzüchter und die Geschäftsführerin eines niederländischen Beratungshauses postulieren: Wir können die Welt füttern, wenn wir mehr Gemüse essen und außerdem bedeutet Gemüse die entscheidenden Punkte für Gesundheit und Body-Mass-Index: Kein Neandertaler wäre fähig gewesen, ein großes Tier zu jagen und waren Neandertaler fett? Nein! Die Menschen sind Vegetarier und deswegen brauchen wir mehr Glashäuser. „We are the good guys!“ rufen sie den Zuhörern entgegen. Als die ersten Bilder der Präsentation die Randbezirke von Den Haag zeigen, die in einem Meer von Glashäusern versinken, die nicht nur Tomaten produzieren, kann ich meine Bewunderung nicht unterdrücken: Das hat was!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

GrosseEmma - seit 36 Monaten im Betrieb

Wir wissen, dass die Dinge nicht so bleiben, wie sie sind: Die Menschen kaufen im Internet ein, sie telefonieren am Bildschirm, sie sind mobil. Sie haben ganz neue Ansprüche. Aber auch Unternehmen verändern ihre Geschäftsmodelle. Sie finden andere Wege, um mit ihren Kunden zu kommunizieren oder um ihre Angebote zu vermitteln. Die Rahmenbedingungen für Versorgung verändern sich schnell. Wer diese Entwicklungen ernst nimmt, sieht neue Ansätze. Wir sehen, dass existierende Versorgungsmuster in ihrem Bestand nicht sicher sind: Einzelhandelsstandorte geben auf, Verwaltungen werden zusammengelegt, kirchliche Einrichtungen geschlossen und Geschäftsstellen von Finanzinstituten verschwinden. Besonders betroffen ist der ländliche Raum. Die Entfernung zum nächstgelegenen Versorger wächst nicht nur für die Kunden und Besucher, es wächst auch die Distanz zum Kunden. Wir schlagen deshalb den Aufbau eines regionalen Versorgungsnetzes vor. Wenn verschiedene Partnern an verschiedenen Standorten in der ...

Servicestandorte in Frankreich

"Les Maisons de services au public délivrent une offre de proximité et de qualité à l'attention de tous les publics. En un lieu unique, les usagers sont accompagnés par des agents dans leurs démarches de la vie quotidienne. De l'information à l'accompagnement sur des démarches spécifiques, les Maisons de services au public articulent présence humaine et outils numériques." -> Multifunktionshäuser in Frankreich: Umbau der ehemaligen Post-Standorte in öffentliche Dienstleistungsstandorte im ländlichen Raum: Kundennah, pragmatisch und effizient... - Arbeitsamt - Energieversorger - Krankenkasse - Rentenkasse - Familienkasse - Sozialkasse - Post Das Spannende: Diese Räume sind in kürzester Zeit entstanden und entstehen weiter! Video "Multifunktionshäuser in Frankreich"

Teletravailler - CoWorking im ländlichen Raum

Fallbeschreibung: Aus der im Rahmen von Regio-LAB  untersuchten Gemeinde G. (insgesamt leben hier ca. 14.300 Menschen) pendeln täglich ca. 4.100 Arbeitnehmern zur Arbeit. Bild eins: Das Stadtzentrum 2017 "Sie alle verlieren auf ihrem Weg jeden Tag durchschnittlich 1,5h Lebenszeit. Sie sitzen im Auto und schauen aus dem Fenster.  Die Bewohner von G. verbringen, wenn wir das auf 4.000 Pendler hochrechnen, monatlich 120.000 Stunden auf der Straße. Abgesehen von wirtschaftlichen und ökologischen Kollateralschäden: Das geht nicht! Es wundert uns nicht, dass die örtlichen Versorgungsstrukturen zusammenbrechen, wer sollte vor Ort noch einkaufen?" Bild zwei: Das Stadtzentrum 2017 Vermutung: Wir glauben nicht, dass Mitarbeiter wirklich so arbeiten wollen.  Wir glauben aber auch, dass Unternehmen nicht wirklich wollen, dass ihr Mitarbeiter so arbeitet. Sie verstehen, dass das keine Rahmenbedingungen sind, unter denen der Mitarbeiter sich optim...